Zander mögen es hart

Lange liessen die Zanderbisse auf sich warten. Hier und da kam beim Jiggen einen Biss. Meistens auf kleinere Gufi‘s (4-5cm) in Chartreuse oder Weiss. Doch irgendwann Mitte Juni war mit Jiggen nichts mehr zu machen. Die Zander mussten aber aktiv sein.Wassertemperaturen über 20Grad und riesige Futterfischschwärme an der Oberfläche waren einen guten Hinweis darauf. Doch was nun?

Nach mehreren Ausflügen am Wasser ohne nennenswerten Fisch musste die Taktik geändert werden. Das Echolot verriet, dass die Fische nicht in Grundnähe standen. So musste eine Technik her, welche die Fische zum Beissen anregen sollte. Nach wenigen Würfen mit einem Pointer Deepdiver kam bei André der erste Strike. Ein mittlerer Zander kam zum Vorschein und es sollte nicht der einzige sein.

Die Fische reagierten auf eine aggressive Führung. Mal in Ufernähe, mal im Freiwasser. Sie jagten zum Teil praktisch an der Oberfläche. Leider konnte ich keinen richtig guten Fisch verhaften, doch die Stückzahl war an gewissen Tagen sehhhr gut, auch die Durchschnittsgrösse stimmte.

Meine Versuche einen Stachelritter mit der Fliegenrute zu fangen ist leider noch nicht geglückt. Einige gute Bisse hatte ich zwar, doch nur Hechte blieben am Streamer hangen. Eine Zeit lang schien der 13cm lange rosarote Streamer die Hechte magisch anzuziehen. Doch leider hatte er bei den anderen Räubern nicht die gleiche Anziehungskraft. Was nicht war kann ja bekanntlich noch kommen:).

Fish on! Jérémie Carrel

 

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