Spätsommerliches Fliegenfischen im Emmental

Spätsommerlich oder frühherbstlich, so fühlten sich die Ausflüge ins Emmental mit den letzten Chancen auf eine Rotgetupfte in diesem Jahr an.
Max Kramer, ein engagierter Riverwatcher des WWF, erklärte sich bereit, mir nebst seinen Revitalisierungsprojekten, und es sind einige, auch einen seiner Bäche im Emmental zu zeigen, an welchem er das Recht zu fischen hat.
„Am schönsten ist es in den kleinen Gewässern natürlich mit der Trockenfliege“, schwärmt er mir schon auf der Fahrt vor. Zudem betont er, dass das Fliegenfischen die schonendste Art des Angelns ist, auch weil die Fische diese künstlichen Köder kaum je verschlucken. Gesagt, getan, montierten wir die schwimmenden Heuschreckenimitate und pirschten leise bachaufwärts los.
Dass der Bach einen unglaublich guten Fischbestand aufweist wurde mir schnell klar, schoss doch aus wirklich jedem Loch eine Forelle hervor, um den Köder entweder zu begutachten, oder auch zu packen. Auch manch ganz grosse Schatten sah ich beim Anschleichen unter den Uferverbauungen verschwinden.
In der Halbzeit wurde ich von Max mit Brot, Käse und Kaffe herrlich zwischenverpflegt und gestärkt zogen wir noch einmal los, um bis zum Eindunkeln unser Glück zu versuchen.
Schlussendlich konnten wir je eine wunderschöne Bachforelle entnehmen, die dann bei einem Gläschen Chardonnay genossen wurde.
Danke Max für dein grossartiges Guiding und den unvergesslichen Ausflug.

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