Servus Eisfischen 2015

Hart waren meine bisherigen Tage als Guide beim Eisfischen auf der Melchsee Frutt in dieser Saison- nicht wegen den Gästen- all meine Touren waren ausnahmslos von schlechtem bis sehr schlechtem Wetter begleitet. Letztes Wochenende wurde ich zu meinem persönlichen Abschluss aber so richtig entschädigt! Schon der Wetterbericht liess Gutes hoffen. Also Samstag Morgen mit Chef Guide Gusti Berchtold an der alten Bergstation abgemacht- kurz nach 8 Uhr begrüssten wir uns. Wir leiteten diesen Weekend Event zu zweit, da über 30 Leute angenommen wurden. Normalerweise sind an Weekends und Events meist zwischen 20-25 Personen anwesend und einer von uns Guides eingeteilt. Im Materialraum alles nochmals kontrolliert, Material zur Ausgabe vorbereitet und schon kamen die ersten Gäste. Zum Sonnenschein draussen durften wir auch bei unseren Gästen in über 30 sonnige Gesichter schauen- top motiviert und bestens gelaunt gings an den See. Am ersten Tag wurde am Melchsee gefischt- eine eher harzige Angelegenheit. Einige Fische waren es dann doch, vor allem passiv mit naturköder überlistet- Bienenmaden an der Hegene.

Gegen 15 Uhr begann dann der Trasoprt mit dem Schneetöff Taxi zur Tannalp ins Berggasthaus. Gegen 18 Uhr waren auch die letzten im Übernachtungsdomizil angekommen- der gemütliche Teil nimmt da meist seinen Lauf. So war's dann auch: Geschichten über Geschichten, die Fische mit jedem Bier länger, wurde da und dort bis gegen MItternacht diskutiert und an Plänen für den morgigen Tag geschmiedet. Zwischendurch wurden wir wieder hervorragend und köstlich bewirtet!

Sonntag um 7 Uhr dann Morgenessen- die ersten sah man da aber schon mit Schneeschuhen gegen den See wandern. Bald waren alle am See. ich entschied mich mit einer Gruppe gleich im oberen Teil des Sees einzusteigen. Wiederum bei schönsten Wetter konnten wir im Verlauf des Tages in "meiner Gruppe" 7 Fische landen- ein gutes Ergebnis. Bachsaiblinge, Namaycush und Regenbogenforellen waren dabei Die Fische knallten auf den aktiven Köfi am Tiroler genauso wie passiv auf die Hegenen mit Naturköder. So ging es den meisten Gruppen, praktisch überall konnte man schöne Fische landen. Man musste sich die Fische aber richtig verdienen- im Schnittbrachte jedes zehnte persönlich gebohrte Locheinen Fische- nicht übertrieben. Es brauchte also doch einiges an Willen und Muskelkraft!

Ganz besonders toll waren die Fänge von 3 Namaycush von 47cm, 50cm und 51cm- ein krönender Abschluss halt!

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