Projekt Big Namay

5.06.2013 Ankunft am Gotthard, „o mio dio“ wie viel Schnee da noch lag könnt ihr ja schon dem Titelbild entnehmen. Trozdem, unter dem Hospitz war ein kleines Stauseelein schon teilweise offen, was meine Hoffnung für den kommenden Tag bestärkte, ein grosser Stausee wie der Lucendro kann ja nicht völlig gefroren sein.

 06.06. 2013 Der Aufstieg zu dem von mir bereits erwähnten Stausee war sehr ernüchternd, was ich oben vorfand war Nordpolstyle.. Hahaha ich musste über mich selber lachen. Kurz ein paar Fotos gemacht und ein Sandwich verdrückt, ging es dann wieder runter ins Basiscamp. Am Nachmittag vertrieb ich mir dann die Zeit am einzigen Wasserloch das vorhanden war, die gefrässigen Bachforellen und Saiblinge zu ärgern. Die Fischlein bissen erstaunlich gut und 5 davon wurden dann auch auf ein leckeres Abendessen mit ins Tal genommen.

 Fazit: Projekt Big-Namay nicht erfüllt, und eine eindrücklich Lektion von Muttererde erhalten.

 22.06.2013 Ich bin wieder da, naja so ganz freundlich schaut es ja nicht aus. Trotz Nieselregen ging es zuhinterst an den See wo der grosse Einlauf ist. Die ersten 4 Stunden lief nichts ausser meiner Nase, es war eisig, regnerisch und einfach nur brrrrrr. Um 14Uhr kam dann mit der kämpfenden Sonne auch die erste langersehnte Aktion auf den XXL Bämeli. Der Anschlag sitzt und nach 3 Minuten Drill war der erste Namay 2013 im Kescher. Ein schöner Fisch mit perfekten Flossen, aus Sömmerlingsbesatz. Das Massband markierte 65cm und die Taschenwaage zeigte 2,4 Kilo. Im Magen hatte sie 3 Rainis von ca. 14cm.

 Freude herrscht, eigentlich war ich schon zufrieden... doch es kam noch dicker.

 Nachdem Petrus sich was die Fischerei angeht, schon mal gnädig gezeigt hat, schenkte er mir nun auch noch schönes Wetter. Ein Grund mehr, weiter zu Fischen.

 Um 17Uhr war es dann so weit, Biss, Anschlag und die Bremse surrt. Das war ein anderes Kaliber, zum Glück hat er den Köder auf einer Erhöhung mit sehr wenigen Hindernissen genommen, sonst wäre es wohl schwierig geworden. Ich konnte mir also Zeit nehmen und den Fisch ausdrillen.

 Nach 10 Minuten war sie da. Der Kescher war definitiv zu klein, was solls, ich hab ja beim Bellybötteln die Handlandung zu Genüge geübt. Beim ersten Versuch haute es hin. Den Freudenschrei hörten sie wohl bis runter ins Hospitz. Jaaaaaaa !!!! Ein fantastischer Fisch, in optimaler Kondition 84cm auf 5,5 Kilo, thats it.

 Fazit: zwei Schneeschuhwanderungen von insgesamt 6 Stunden, 8 Stunden Fischen bei allen erdenklichen Wetterlagen, 2 Bisse und ein Körbchen von insgesamt 7,9 Kilo Namaycush. Nicht übel, von den Emotionen muss ich euch wohl nichts erzählen. Projekt Big-Namay erfüllt.

 Tight lines Ricci

 

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