Norddeutschland Ende Juni 2016

Wie von einem Magnet angezogen düste ich gegen Ende Juni wieder Richtung Norddeutschland um dort mit meinem Kumpel Sven auf der Ostsee und an einem kleinen Fluss zu fischen.

Sven, der noch einen kleinen Fischershop (der-norden-angelt.de) führt, kennt die Gewässer dort wie seine Hosentasche.

Am ersten Samstag wasserten wir in Begleitung von Christine (der besseren Hälfte von Sven) und Astrid (Teamanglerin) das Boot in Maasholm ein wo wir auf der Ostsee den Dorschen nachstellen wollten.  Doch kaum die offene Ostsee erreicht, wurden wir von dunklen Wolken überrascht und Sven konnte gerade noch einen schönen Dorsch landen bevor wir ordentlich geduscht wurden und schnell wieder Richtung Hafen fuhren, den wir dann völlig durchnässt erreichten.

Da die Wind- und Wetterprognosen für den Sonntag vielversprechend waren, planten Sven, Astrid und ich am Sonntag einen weiteren Angriff auf die Ostsee-Leoparden. Doch das Gegenteil war der Fall. Der Wind wurde immer stärker und zwang uns nach kurzer Zeit wieder zurück in den Hafen.

Nach diesem schwierigen Start in die Woche in Norddeutschland, gingen Sven und ich an das Flüsschen Treene auf Forellenpirsch. Die Treene ist ein wunderschöner praktisch unverbauter Fluss der sich über viele Kilometer hinweg durch die flache Landschaft schlängelt und gegen Herbst einen beachtlichen Aufstieg an Meerforellen und Lachsen hat.

Auch dort war das Fischen im Vergleich zum Vorjahr  ziemlich schwierig, da das Wasser aufgrund der Niederschläge hoch stand und stark getrübt war. Trotzdem konnten wird dort jeden Tag Bachforellen mit dem Wobbler überlisten.

Zur Abwechslung pirschten wir noch watend im Lürschauersee auf die Hechte.  brachte uns nicht die erwarteten Hechte, aber zur Abwechslung einige schön gezeichnete Egli.

Zum Abschluss der abwechslungsreichen Woche fuhren Sven, sein Sohn Jörn und ich wieder Richtung Ostsee oder besser gesagt die Schlei, welche dort in die Ostsee mündet. Aufgrund der starken Winde stellten wir den Plattfischen mit Wattwürmern und dem sagenumwogenden Buttlöffel von Sven nach. Schon bald konnten wir die ersten Flundern auf dem Boot begrüssen, aber auch unzählige Krabben waren scharf auf die Wattwürmer.

Es war wieder eine sehr schöne Woche mit Sven und seiner Familie und als Koch bekommt Sven von mir locker 18 Gault-Millau Punkte und ich freue mich auf ein Wiedersehen.

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