Nord-Norwegen

Im Juli 2012 fliege ich mit meinen Freunden nach Nordnorwegen. Nach 13 Besuchen in Norwegen, blieb mir der Fang eines Heilbutts vergönnt, so dass es dieses Mal fast ans Nordkap ging.

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Nach einer 21 stündigen Anreise von Zürich, über Kopenhagen, Oslo, Tromsö und Alta kommen wir zu zwölft endlich an, wo wir von Guide Brian empfangen werden. Nach 2 Stunden Schlaf geht es dann mit 3 Booten auch gleich aufs Wasser und schnell sind viele mittlere Dorsche und Schellfische bis 80 cm, kleine Heilbutts, Steinbeisser und Seelachse gefangen.

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Am zweiten Tag setzen fast alle von uns auf die Karte Heilbutt und es wird gnadenlos abgeschneidert. Am dritten Tag lässt dann endlich der Sturm nach, die Bedingungen sind ideal für die Jagd auf das (bisherige) Phantom Heilbutt. Nach der Ankunft am Hotspot ist Spinfishing mit 100 g Gummis auf Heilbutt angesagt, zusätzlich werden noch zwei Köderfische angeboten. Und die Post geht ordentlich ab, mein Boot holt unglaubliche 12 Butts bis 125 cm aus den Fluten.
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Nach der Heilbutt-Angelei geben wir aber nicht auf und wechseln zum Dorsche pilken in bis zu 120 m Tiefe, wo die Post "leider" auch ordentlich ab und in die Arme geht. Nach einer Stunde müssen wir abbrechen, da wir sie nicht mehr spüren. 

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Am vierten Tag legen wir unseren Schwerpunkt auf die Stonies (Steinbeisser), von denen auch einige gefangen werden können.

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Als wir am Mittag ziemlich heftig durchgeschüttelt werden, da ein heftiger Sturm über Havoysund wütet, wandern wir zu einem Bergsee. Dort fangen wir einige Bachforellen, die nach dem Biss sofort aus dem Wasser springen. Nach einer Seeumrundung geht es zurück zur Unterkunft, um vom Ufer aus auf Plattfisch zu angeln. Nach kurzer Zeit werden einige Klieschen gehakt, die genau in die Bratpfanne passen. 

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Am 5. Tag muss die Ausfahrt aufs Meer wegen zu viel Wind um eine Stunde verschoben werden, danach herrschen wind- und wellenmässig ideale Bedingungen. Nach zügiger Fahrt ist der Heilbutt-Hotspot in 30 Minuten erreicht. Zuerst fangen wir noch einige kleine Seelachse als Köderfische, danach fliegen den Butts die Gummis um die Ohren. Insgesamt können mehr als 10 Heilbutts gelandet werden.

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Und dann gibt es da ja noch die Rotbarsche. Die Jagd auf die roten Bewohner der Tiefe dient als Intermezzo während dem Heilbuttfischen. Es werden einige der roten Kerle gefangen, auch wenn zum Teil nebst einigen Lumbs, grosse Seelachse aus 220 Metern Tiefe heraufgepumpt werden müssen.

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So geht der Norwegenausflug zu Ende und wie sich später noch herausstellt, sind einige von uns schon bald wieder dort.

https://www.youtube.com/watch?v=tl8KeWWssaA

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Bis zum nächsten Bericht.

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