Neuseeland, vierter Teil

In Picton waren wir auf einem sehr empfehlenswerten Campingplatz, der von einem Schweizer Ehepaar geführt wird. Roman und Domi waren schon einige Wochen vorher dort. Wir blieben drei Nächte in Picton. Am Anreisetag gingen wir natürlich sofort einige Würfe im Meer machen. Roman konnte einen Spotty auf einen Woolybugger fangen:
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Ich einen auf einen 2" Flash J:
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Währenddessen hatten wir immer die Grundmontagen draussen und bei Domi meldete sich ein kleiner Sandhai. Leider existiert davon kein Foto. Der Nachmittag war ziemlich kurzweilig, immer wieder fingen wir kleine Spottys, diverse andere Fischarten und sogar ein Seestern schnappte sich ein kleines Squid-Stückchen:
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Highlight waren jedoch die grossen  Stachelrochen, die den ganzen Nachmittag um den Hafen patroullierten:
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Am nächsten Tag fingen wir mit Löffel einige kleine Kawais vom Ufer aus und immer wieder Spottys. Mein Bruder hatte es nicht so mit den Fischen. Er fing wieder einen Seestern und einen kleinen Stingray:
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Auch am dritten Tag gingen wir wieder fischen. Dieses mal hatten wir Spottys, aber ansonsten gar nichts. Danach gings auf die Fähre in Richtung Wellington und die Nordinsel:

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In Wellington erledigten wir noch einige Einkäufe und dann gings weiter in den Norden. In Eketahuna blieben wir eine Nacht und versuchten uns an einem kleinen Fluss direkt beim Camping. Ausser einem etwa 40cm Bafo-Nachläufer gabs nichts, obwohl das Gewässer vielversprechend aussah. 
Wir fuhren weiter über Napier, Taupo und Rotorua nach Tauranga. Dort fischten wir noch einige Stunden. Der einzige Fisch den wir überlisten konnten war wiedermal ein Kawai:
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Am selben Spot hatte mein Bruder 5 Wochen zuvor ebenfalls einen tollen Kawai überlistet:
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Am nächsten Tag gings weiter nach Coromandel. Gegen Mittag kamen wir da an und begannen zugleich mit dem Fischen.
Nach einigen Stunden tat sich dann endlich was. Die Rute meines Bruders war krumm bis zum Anschlag und der Drill begann. Nach unzähligen Fluchten und 10 Minuten Drill knallte es laut! Die Rute zerbarst in 3 Teile und der Fisch war ausgestiegen... wir konnten aber einge Male einen Blick auf ihn werfen. Ein Kingfish von ca. 1m hatte sich den Bait geschnappt:

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Wir entschlossen uns das Abendbrot um 16:00 zu essen und bis zum Abend hin noch ein wenig fischen zu gehen. 
Am selben Spot hatte mein Bruder einige Minuten später wieder einen brachialen Biss, diesen Fisch sahen wir jedoch nicht. Nach einer Minute Drill war er plötzlich weg. Gegen Abend bissen immer wieder kleinere bis mittlere Kawais und die Zeit verging wie im Fluge:
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Der nächste und letzte Fischertag stand wieder ganz im Zeichen des Fischens. Die Story dazu ist aber relativ schnell erzählt. Ich verlor einen Kingfish, mein Bruder hatte wieder einen kleinen Kawai und zum Schluss konnte ich noch einen kleinen Snapper überlisten, welcher sich aber kurz vor dem Foto verabschiedete

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Danach fuhren wir ziemlich direkt nach Auckland und gaben unser Auto ab. 

Es waren tolle vier Wochen und wie immer sind sie viel zu schnell vorbei gewesen. Trotzdem war es ein unglaubliches Erlebnis und ich werde so bald wie möglich wieder ins Land der Kiwis, Maori, glaskaren Seen und Flüssen und tollen Salmoniden reisen.

Petri und TL
Tobi

part4

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