Kuba

Im August 2008 flog ich nach Kuba auf die Insel Cayo Santa Maria, um mit meiner Frau eine Woche Urlaub zu verbringen.

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Zu Beginn versuchte ich es am Hotelstrand bei den Korallen mit Kunstködern. Der Erfolg hielt sich jedoch in Grenzen- einige zerfetzte Gummis und Nachläufer. Auch die anderen Angler erwischen nichts. Dann fing ich mit Shrimps und Bananen(!) einige kleine Köderfische und zupfte sie am Eigenbausystem langsam ans Ufer und siehe da, nun knallten die Barrakudas öfters auf den Köder und blieben auch hängen.

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Später nahm ich vom Hotel ein Pedalo und kurvte ca. 500 – 1000 m vom Ufer entfernt herum. Leider funktionierte dies mit Kunstködern auch nicht richtig, da man nicht schnell genug vorwärts kam, zumindest spätestens nach den ersten 5 Minuten war ich so ausgepowert. Also hängte ich auch einen Köfi an den Jighaken. Das langsamere Schleppen stellte sich zwar auch als schweisstreibende Angelegenheit heraus, jedoch bissen die Barrakudas so oft, dass es fast langweilig wurde. Oft wurde der Fisch im Drill noch von anderen Artgenossen angegriffen.

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Eigentlich durfte man das Boot nur 30 Minuten ausleihen und max. 300 m hinausfahren. Ich nahm jedoch immer 2-3 Fische mit und schenke sie den Pedalo-Vermietern, diese „Bestechung“ funktionierte und ich bekam jeweils sofort ein Boot, konnte solange wie ich wollte draussen bleiben und musste nicht in der Touri-Warteschlange einstehen. 

An zwei Tagen buchte ich ein Boot mit Guide, der mich vor die Mangroven fuhr, wo wir mit diversen Kunstködern fischten. Am ersten Halbtag fanden wir aber leider nur wenig Fisch.

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Am zweiten Tag standen wir plötzlich inmitten eines grossen Tarpon Schwarmes. Erfolgsköder waren Gummifische, die man sehr zügig einkurbeln musste, leider waren auch viele Jacks und Snapper da, die die Köder meist schon vor den Tarponen erwischten. Plötzlich war der Spuk vorbei und wir mussten uns wieder auf die Suche machen.

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An einer anderen Stelle sahen wir immer wieder grosse Tarpone, die nach Luft schnappten. Genau dorthin servierte ich die Oberflächenköder und oft ging es nicht lange, bis sie attackiert wurden und nicht selten sprang der Fisch beim Biss 2 m aus dem Wasser- besser kann Fischen fast nicht sein. Leider verliert man 90% mit Oberflächenködern, da sie die Köder oft verfehlen, oder noch in der Luft ausspucken. Zudem haben Tarpone ein extrem hartes Maul, so dass der Haken fast nirgends eindringen kann. Am Schluss konnte ich dann aber doch noch einen dicken Fisch mit ca. 140 cm landen. Am besten funktionierten die „Walk The Dog“ von Rapala!

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Und so waren auch diese Tage in Kuba viel zu schnell vorbei, aber auf das nächste Abenteuer müsst ihr nicht lange warten, stay tuned!

 

 

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