Endlich wieder auf Bachforellen-Pirsch

Wie habe ich diese Zeit herbeigesehnt. Die Tage werden spürbar länger und seit anfangs März ist die Bachforellen-Schonzeit beendet. Wie immer zu Beginn der Saison ist das Wasser noch saukalt und die Forellen hocken in meinem Hausbach noch ziemlich apathisch in den tiefen Gumpen.

So versuchte ich mein Glück an den ersten Schwellen und Gumpen mit einem langsam geführten Spinner (Grösse 3) mit Einzelhaken. Obwohl ich den Mepps mit der Strömung geführt bis fast an den Grund taumeln lassen konnte, verzeichnete ich nur einen kurzen Fehlbiss.

In solchen Fällen sind alternative Köder gefragt und ich entschloss mich einen kleinen 3 Inch Gummifisch an einem leichten Jighaken zu montieren. Die Entscheidung war goldrichtig. Schon nach wenigen Würfen bog sich die Rute und ich durfte die erste Schönheit der Saison an Land begrüssen.

Am vergangenen Wochenende (nur eine Woche später) hatten sich die Verhältnisse wieder völlig verändert. Die Forellen ignorierten den Erfolgs-Gummi und so beschloss ich einen für Bachverhältnisse grossen (7cm) und schweren Wobbler, ebenfalls auf Einzelhaken umgerüstet zu präsentieren. Dem Wobbler konnten die Forellen nicht widerstehen und das Fischen wurde sehr abwechslungsreich mit einigen Fehlbissen aber auch dem einen und anderen schönen Fang.

Je eine Forelle hatte das für sie zweifelhafte Vergnügen mich nach Hause zu begleiten und bescherte mir ein herrliches Abendessen.

Toll wieder am Bach zu sein und ich freue mich auf die weiteren Ausflüge, ganz besonders auch mit der Fliegenrute sobald das Wasser etwas wärmer wird.

Ich wünsche euch viele faszinierende Tage bei der Bachforellenpirsch.
Martin

Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.