Eisfischen Melchsee Frutt

Florentina und ich wurden auch dieses Jahr wieder zur Saisoneröffnung auf der Frutt eingeladen.

Voller Vorfreude, trafen wir uns am Samstagmorgen mit Milan und seinem Vater bei der Talstation Stöckalp, um mit der Gondel zum Melchsee zu fahren. Milan ist schon seit einiger Zeit auf der Frutt als Eisfisch-Guide tätig und somit der richtige Mann um an die guten Spots zu kommen. Es Standen 2 Tage Eisfischen auf dem Programm.

An der Bergstation übergab man uns das Patent, ein Eisbohrer und im Frutt-Lädeli konnten wir die Schneeschuhe in Empfang nehmen. Alles lief sehr speditiv, damit wir schnell zum See konnten.

Am ersten Tag stand der Melchsee auf dem Programm.

Auf dem Eis angekommen, wurden sofort die ersten Löcher gebohrt und die Montagen in die Tiefe entsendet. Florentina und Ich fischten ein DropShot System, an dem wir am Ende nicht ein Blei, sondern ein Jighaken mit Gummifisch hatten. Am Springer hatte ich den AX Craw Mini von Reins aufgezogen, da ich mit diesem schon das letzte Jahr gute Erfolge hatte.

Und es dauerte auch nicht lange bis der erste Biss kam. Natürlich auf den Reins Krebs. Nach kurzem Drill konnte ich schon den ersten Saibling landen. Auch bei meiner Freundin Florentina ist gleich ein Fisch eingestiegen. Bei ihr jedoch eine Regenbogenforelle.

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Danach ging nicht mehr viel, nicht nur bei uns sondern auch bei den Fischern in der Nähe. So entschlossen wir uns den Platz zu wechseln und bohrten Loch um Loch, bis wir die Fische gefunden haben. So konnten wir immer wieder gute Fische fangen. Meistens, wenn einer ein Fisch hatte, waren gleich bei den andern in der Nähe auch die Rute krumm.

Am frühen Nachmittag sind wir dann mit dem Schneemobil zur Tannalp gefahren, da konnten wir unsere Fische in der Küche filetieren und vor Ort vakuumieren.

Am nächsten Tag, nach dem Morgenessen, ging es auf den Tannensee.

Die ersten Löcher waren Nullnummern, somit zog es uns weiter in die Seemitte. Plötzlich schienen wir den richtigen Platz gefunden zu haben. Bei allen hat es immer wieder eingeschlagen. Meistens waren es Kanadische Seesaiblinge (Namaycush) welche unsere Gummis attackierten.

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So waren dann bald die Fische zusammen und wir konnten bereits kurz nach Mittag die Heimreise antreten.

Florentina und ich fischten nur mit Gummi und hatten fast alle Fische auf den kleinen Reins Krebs.

https://www.fischen.ch/shop/koeder/gummikoeder/creatures/reins-ax-craw-mini-glow-bubblegum-gummikoeder

Die anderen Fischer, zu welchen wir Kontakt hatten, waren mit dem Tirolersystem und Köderfisch erfolgreich. Mit Bienenmade und Wurm wurden nicht so gute Erfolge erzielt.

Fazit: Wenn nichts geht, einfach Loch um Loch bohren und die Fische suchen.

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Es war ein cooles Wochenende mit guten Leuten. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder dabei.

Tight Lines und immer eisfreie Ringe

AschiIMAG5742-15693f739d711f

 

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