Der Goldschatz von Bali

Da es zurzeit bei uns nicht wirklich warmes und schönes Wetter hat, habe ich hier einen Bericht von der Götterinsel Bali. 

Nachdem es mir 2008 in Bali so super gefiel, fuhr ich auch im April 2009 wieder dorthin und hatte natürlich neben meiner Frau auch noch mein Angelequipment im Gepäck.

Wie schon im Vorjahr suchte ich direkt nach Ankunft im Hotel Bali Hyatt den einheimischen Berufsfischer auf.  Ein Tag später ging es dann mit seinem traditionellen Boot zum ersten Mal aufs Meer hinaus. Touri-Boote buche ich eigentlich nie, da diese oft nicht so gute Skipper haben und zudem viel teurer sind.

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Gefischt wird vor allem mit selbstgebastelten Streamern auf Mahi Mahis (Golddoraden) und Bonitos. Zusätzlich kann man sein Glück auf Wahoos und Barrakudas mit Wobblern versuchen.
Leider windete es in der ganzen Zeit sehr wenig, was die Erfolgschancen beim Schleppen stark mindert, so fuhren auch die Einheimischen nur vereinzelt aufs Wasser.
Am zweiten Tag fuhr ich dann nachmittags raus und schleppte mit geschätzten 15km/h und 3 Ruten (2 mit balinesischen Streamern, eine mit Wobbler).

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Kaum war der Wobbler im Wasser, bog es die Rute krumm und ein grosser Wahoo zappelte am anderen Ende. Leider zerfetzt er den Wobbler und bog den extra starken Drilling auf, danach noch ein Biss und sonst nichts.
Am vierten Tag ging es frühmorgens wieder zum Schleppen. Ca. 2 Stunden suchten wir eine Stelle, wo die starke Strömung auf das ruhige Wasser trifft. Das Wasser spritzt dort mit Hilfe des Windes richtig in die Höhe. Kaum dort angekommen, knallten die Ruten hintereinander nach hinten. 30, 40, 50 m Schnur flogen nur so von der Rolle, wobei die Mahi Mahis fast mehr in der Luft waren als im Wasser. Nach dieser ersten heftigen Flucht, kann man die Fische relativ einfach bis ca. 10 m ans Boot drillen, danach geht der Zirkus wieder los: Fluchten in die Tiefe, auf die Seite und unzählige Sprünge. Es sind extrem kampfstarke Fische, die herrlich gezeichnet sind. Während des Drills wechseln sie öfters die Farbe von grün zu bläulich bis hin zu weisslich. Innerhalb von knapp 2 Stunden beissen 6 Mahi Mahis mit bis zu 10 kg und 140 cm. Danach flaute der Wind ab, die Strömung änderte sich und die Fische waren weg.

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Nach diesem Erfolg fuhr ich auch am nächsten Morgen für 4h raus und fing 3 Mahi Mahis und einen Bonito.

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Am Letzten Urlaubstag wollte ich das Longline Fishing kennen lernen und fuhr in der Nacht raus aufs Meer. Wir setzten insgesamt 6 Leinen à 50 Haken (mit Sardinen bestückt) und liessen sie jeweils 1 Stunde im Wasser. Wir fingen Red Snapper, Grouper, eine Muräne und einen grossen Hai. Zwischendurch versuchte ich es immer wieder mit dem Speed Jigging, jedoch war die Strömung immer noch zu stark.

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Nicht mehr lange und der nächste Auslandstrip steht an.

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