Der Forellenbart

Kuckt mal das Bild: Wisst ihr was das ist? Das lausige Bart-Experiment nennt sich “Forellenbart”. Den lässt man vom 1. März an wachsen, bis man eine Forelle erwischt. Ich bin froh ist mein Bartwuchs so schlecht, sonst würde ich unterdessen aussehen wie ein Waldschrat. Hey - ich habe alles gegeben, bin seit einer Woche täglich unterwegs, habe endlos geworfen, bis die Arme abfallen, gestrippt bis die Finger bluten und wegfaulen, was dann egal ist, da die Arme schon.. ach. Es gibt also kein Forellen-Grinse-Bild. Dafür ein paar schöne Fotos unter anderem vom 1. März Suppenessen bei uns auf der “Kappi-Insel”, ein gemütliches Happening für alle, die kurz vor dem Hunger und Erfrierungstod gerne zusammenkommen am Mittag. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid und die Freude wird doppelt so gross über tolle Fänge. Ja es waren auch dieses Jahr ein paar sehr schöne Fische dabei.

Am Donnerstag, als es warm wurde am Nachmittag , habe ich im Flachwasser einen Trupp Alet ausgemacht, die gemütlich an der Sonne Insekten schlürften. Indianermässig auf allen Vieren angepirscht, konnte ich den einen tatsächlich für ein Foto überreden - sehr cool! Die grossen Alet sind mit der Fliegenrute schwierig zu überlisten. Heute Sonntag, hatte ich zwei Barben (aka "Limmat Tarpon") an der leichten Rute. Im Zusammenspiel mit der schnellen Strömung war ich mir nicht ganz sicher, wer nun wen drillt - auf jeden Fall konnte ich keine der beiden Landen. Ich wurde im Drill ausgestiegen.

Tja - schön wars! Eine Woche praktisch nur "Eat, Sleep, Fish" - wie es so heisst - ja ich würde tatsächlich lange nichts vermissen..

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